Wissenschaft & Messungen

Die Messungen sprechen für sich.

Die Technologie ist seit 2011 wissenschaftlich untersucht und seit 2016 im realen Betrieb vermessen. Hier sind die Institute, die Methoden und die Zahlen — inklusive Messwerten. Die Originaldokumente stellen wir Ihnen auf Anfrage vollständig zur Verfügung.

Drei Institutionen, drei Methoden, ein Ergebnis

Anhören🤖 Maschinell gesprochene Fassung

0:00 / 0:00

Drei Prüfwege, ein Ergebnis

Zwei unabhängige Institute haben die Wirkung vorhergesagt und simuliert. Seit 2016 bestätigen Messungen an mehreren hundert laufenden Anlagen sie — in dokumentierten Projekten mit 11 bis über 19 Prozent Effizienzgewinn, in jedem dokumentierten Fall über der Prognose.

Gaswärme-Institut Essen (CFD-Simulation)

Numerische Strömungssimulation mit FLUENT (Finite-Volumen-Methode, SST-Turbulenzmodell, Discrete-Ordinates-Strahlung) an einem 1.400-kW-Kessel: Die Keramik-Speicher wirken als Strömungshindernis, das die heißen Abgase in eine Rezirkulationszone näher an die Flammrohrwand zwingt. Ergebnis: rund 18 Prozent mehr Wärmeübertragung auf die Wasserseite und eine um 62 Kelvin niedrigere Abgastemperatur.

Entscheidend für die Sicherheit: Die Wärmestromdichte bleibt selbst im ungünstigsten Fall bei 0,194 W/mm² — sicher unter dem Norm-Grenzwert von 0,24 W/mm² (EN 12953-3). Die maximale Wandtemperatur liegt bei 360 °C, erlaubt wären 450 °C. Der Einbau belastet das Flammrohr also nicht. Dieser Vorteil wirkt zudem unabhängig von der Brennerfahrweise — bei getakteten wie bei modulierenden Kesseln.

TU Clausthal — Gutachten

Das thermodynamische Gutachten des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Brennstofftechnik belegt: Bei Kesseln, die den Heizwert nutzen, werden mit dem Einbau der Keramik „fast ohne Ausnahme“ Energieeinsparungen in der Größenordnung von 20 Prozent erreicht — bei Brennwertkesseln rund 10 Prozent. Anwendungsbereich: von etwa 20 Kilowatt bis 50 Megawatt.

Der im Gutachten beschriebene Mechanismus: Die glühende Keramik arbeitet als Wärmespeicher über die Brennerpausen hinweg. Bei Anlagen, deren Abgasweg in den Pausen offen bleibt, erwärmt sie zusätzlich die vom Kamin angesaugte Luft — heiße Luft hat einen deutlich höheren Strömungswiderstand, wodurch nur noch etwa ein Drittel der Luftmenge durch den Kessel gezogen wird. Bemerkenswert: Dafür genügt eine Keramik-Masse von nur etwa einem Prozent der im Kessel gespeicherten Wassermenge.

Langzeitmessung Großkonzern (2019–2021)

Über 500.000 Datensätze im Direktvergleich zweier baugleicher Kessel — einer mit, einer ohne Keramik: 12,1 Prozent Mehreffizienz des Keramik-Kessels bei einer Prognose von 10 Prozent, konstant über zwei Jahre. Amortisation: 1,3 Jahre — gerechnet zum damaligen niedrigen Gaspreis von 3,87 ct/kWh. Beim heutigen Preisniveau verkürzt sich die Amortisation entsprechend.

Messprotokoll aus der Praxis (2022, anonymisiert)

Warmwasserkessel Viessmann Vitoplex 300 (450–2.550 kW): prognostiziert 8 Prozent, gemessen 11,78 Prozent Effizienzgewinn (Sicherheitskorridor bei ±5 Prozent Messtoleranz: 11,19 bis 12,37 Prozent). Ersparnis 35.703 Euro pro Jahr, Amortisation 0,65 Jahre. Der Gasverbrauch je gelieferter Kilowattstunde sank um 10,5 Prozent — der CO₂-Ausstoß im selben Maß, weil er linear am Brennstoff hängt. Emissionen aus der Verbrennung: CO minus 25,3, NOx minus 23,1 Prozent.

Die neuesten Messungen (2026, anonymisiert)

Klinikum, Juli 2026 — zwei Warmwasserkessel Baujahr 1991 (je 3.150 kW): prognostiziert 12 Prozent, gemessen 15,22 Prozent Effizienzsteigerung, entsprechend 13,21 Prozent realer Gas- und CO₂-Reduktion (Sicherheitskorridor: 12,55 bis 13,87 Prozent). Ersparnis 118.890 Euro pro Jahr, Amortisation 0,54 Jahre. Emissionen: CO minus 23,68, NOx minus 16,53 Prozent. Bemerkenswert: Die Brennerlaufzeit im Messzyklus sank bei gleicher Wärmelieferung von 205 auf 105 Minuten — der Wärmespeicher-Effekt, direkt im Protokoll sichtbar.

Automobil-Niederlassung, April 2026 — Warmwasserkessel mit modernster Brennwerttechnik (rund 99 Prozent Wirkungsgrad vor dem Einbau): prognostiziert 10 Prozent, gemessen 19,69 Prozent mehr Energieausbeute je Kubikmeter Gas (Sicherheitskorridor: 18,71 bis 20,68 Prozent). Amortisation 1,23 Jahre. Das entspricht 16,45 Prozent weniger Gas je gelieferter Kilowattstunde — und im selben Maß weniger CO₂. Emissionen aus der Verbrennung: CO minus 15,53, NOx minus 8,46 Prozent — und das an einem Kessel, bei dem „nichts mehr zu holen“ schien.

Wie belastbar sind diese Zahlen?

Diese Ergebnisse sind nachrechenbare Physik. Die Simulation nutzt dieselben Modelle, mit denen Kesselhersteller ihre Anlagen auslegen (Finite-Volumen-Methode, FLUENT); die Praxis-Ersparnis wird mit einem gemeinsam mit dem TÜV entwickelten Verfahren gemessen. Das Gutachten zeigt zudem, warum die Wirkung so groß ist: Der Hochtemperatur-Speicher glüht auf rund 1.000 °C, während das Kesselwasser nur um wenige Grad schwankt — deshalb genügt ein Prozent seiner Masse, um in den Brennerpausen einen vergleichbaren Wärmeinhalt zu bewegen.

Die Messmethode

Jedes Projekt wird vor und nach dem Einbau nach einer gemeinsam mit dem TÜV entwickelten Methode vermessen: zwei Messfahrten mit denselben Geräten, im Normalbetrieb, ausgelegt für Vorlauftemperaturen bis 110 °C. Gemessen wird die Differenz („Delta“), deshalb fallen Geräte-Ungenauigkeiten kaum ins Gewicht. Auf dieser Messung basiert die Erfolgsgarantie: Sollte die verbindliche Prognose einmal nicht erreicht werden, haben Sie die Wahl zwischen Nachverhandlung der Konditionen und vollständigem Rückbau mit Erstattung des Kaufpreises binnen sieben Werktagen. In 100 Prozent der dokumentierten Projekte wurde die Prognose übertroffen.

Zur Einordnung: Die genannten Gutachten und Messungen wurden über die Jahre an der HTC-Technologie durchgeführt — teils an Prüfständen, teils im laufenden Betrieb realer Anlagen, teils wurde gemeinsam mit dem TÜV gemessen, immer mit den Technikern des Auftraggebers. Zu jeder Aussage nennen wir Ihnen gern das Originaldokument.

Die Dokumente zum Nachlesen

Sie müssen sich nicht auf Zusammenfassungen verlassen: Die technische Kurzinformation und fünf anonymisierte Fachberichte mit Messdokumentation stehen hier zum Lesen bereit — in Ihrer Sprache und als deutsches Original.

Bei Interesse senden wir Ihnen weitere Gutachten zu. Vollständige Messprotokolle zu einzelnen Referenzprojekten stellen wir im technischen Gespräch zur Verfügung — auf Wunsch direkt mit unserem Techniker, ohne Vertrieb.

Fordern Sie die Original-Unterlagen im technischen Gespräch an.